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Bodenschutz, Photovoltaik und Gruppentreffen

|   ILE Klosterwinkel

Breites Themenspektrum beim Arbeitstreffen der ILE Klosterwinkel

Viel zu besprechen gab es beim jüngsten Arbeitstreffen der ILE Klosterwinkel letzten Dienstag in Aidenbach: Aktuelle Informationen sowie anstehende Aufgaben der Interkommunalen Kooperation in den Bereichen Bodenerosion, ILE-Management, Klimaschutz und Angebote für ehramtlich und berufliche Gruppen wurden besprochen und die weiteren Schritte beschlossen.


Zur bereits 21. Sitzung konnte der Vorsitzende der ILE, Karl Obermeier als Gastgeber seine Bürgermeister-Kollegen und Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung im Rathaus des Marktes Aidenbach herzlich willkommen heißen.

 

Zum ersten Tagesordnungspunkt begrüßte er Herrn Maximilian Frank vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern aus Landau, welcher die Initiative „boden:ständig“ vorstellte. „Ziel der Initiative ist es, den Schutz der Böden und der Bodenfruchtbarkeit in landwirtschaftlich genutzten Gebieten zu sichern“ so Frank.  Dies soll in Kooperation mit Landwirten und Gemeinden durch standortangepasste Maßnahmen zum Erosionsschutz und der Wasserrückhaltung auf den Flächen geschehen. Dass dieses Thema die Kommunen vor Ort sehr stark betrifft, unterstrich er Anhand einer landesweiten Übersichtskarte, die für das im Gebiet der ILE erhöhtes Erosionspotential aufzeigte. In der Anschließenden Diskussion betonte der Ortenburger Bürgermeister Stefan Lang die positiven Erfahrungen, die er in der in der Zusammenarbeit mit „boden:ständig“ gemacht hat. „Als einzige Kommune im Landkreis Passau, welche mit der Initiative zusammenarbeitete, können wir jeder Gemeinde eine Zusammenarbeit stark empfehlen“.  Gegen Ende der Diskussion wurde eine Empfehlung an alle Gemeinden ausgesprochen, eine Teilnahme an der Initiative auf kommunaler Ebene zu überprüfen.

 

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Frage einheitlicher Kriterien bei der Erstellung von Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen. „Die Anfragen steigen kontinuierlich und damit auch die Frage wie damit umgegangen werden soll“, so Obermeier. Eine erste Umfrage durch das ILE-Management zeigte, dass dies in den einzelnen Gemeinden bisher sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Angefangen bei Grundsatzbeschlüssen, keine PV-Anlagen zuzulassen, über Einzelfall-Entscheidungen bis hin zum Vorhandensein detaillierter Kriterienkataloge zeigte sich in den Kommunen die ganze Bandbreite angestrebter Lösungsmöglichkeiten zu diesem Thema. Ergänzend stellen sich zunehmend Fragen vertraglicher Art im Zusammenhang mit Betreiberwechseln und Beteiligungsmöglichkeiten.

 

Weitere Aspekte der Sitzung waren die Verlängerung der Personalstelle für den ILE-Manager, Informationen zur Besichtigung des Instituts für Energietechnik in Amberg im Rahmen des „Netzwerkes Klimaschutz“, Fachtreffen der Seniorenbeauftragten und der Leiterinnen der Kindertagesstätten sowie Planungen zur Durchführung des Regionalbudgets für das Jahr 2023.

 

Nach knapp zwei Stunden intensiver Beratung wurde das Treffen von Bürgermeister Obermeier beendet: „Diese Sitzung zeigt, dass der Weg der interkommunalen Kooperation, welchen die Kommunen mit Gründung der ILE vor sechs Jahren begonnen haben, wieder ein großes Stück weitergegangen wurde. Angesichts der allgemeinen Entwicklung wird der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit im ländlichen Raum eine immer größere Bedeutung zukommen.“

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